Anfang des Jahres 2008 erkannte die Bundesrepublik Deutschland den Kosovo als souveränen Staat an, während sich die Europäische Union mit dieser Entscheidung zurückhielt. Die Politikwissenschaftlerin Franziska Krämer untersucht in ihrer Arbeit das Spannungsverhältnis zwischen eigenständiger deutscher und europäischer Außenpolitik. Am Beispiel des Kosovo wird die Problematik der Verflechtung von deutschen und europäischen Politikebenen diskutiert. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Kosovopolitik als Beispiel einer neuen deutschen Außenpolitik und nicht als der Beginn einer Europäisierung deutscher Außenpolitik zu sehen ist.

| Franziska Krämer |
| Universitätsverlag Potsdam, 2009. - 132 S. |
| WeltTrends Thesis 4 |
| ISSN 1866-0738 |
| ISBN 978-3-940793-70-6 |
| Preis: 6,00 ¤ |
| Erhältlich über den Universitätsverlag Potsdam |